Die Erhöhung der Mehrwertsteuer betrifft auch den Immobilienerwerb
September 18, 2009 by admin · Leave a Comment
Damit das Staatsdefizit in Spanien nicht zu sehr ansteigt, spricht man seit einigen Wochen über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer (IVA). So hat Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado in einem Interview mit dem staatlichen Rundfunk Radio Nacional de España eingeräumt, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer „eine der Möglichkeiten“ sei. Salgado rechtfertigte den Schritt damit, dass die Sätze für Mehrwertsteuer und andere indirekte Steuern in Spanien deutlich niedriger seien als in anderen europäischen Staaten.
Mehr wollte die Ministerin nicht herauslassen. Wohl um sich nicht den Spielraum für Verhandlungen mit den anderen parlamentarischen Gruppen zu nehmen. Deren Zustimmung wird nötig sein, um die Steuererhöhungen im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes durchzubringen.
Zur Zeit beträgt der Mehrwertsteuersatz 16% bei Konsumgütern und 7% beim Erwerb einer Immobilie. Es wird nun darüber gesprochen, die Mehrwertsteuer um 2% bei Konsumgütern und um 1% bei reduzierten Steuersätzen, wie dem beim Kauf einer Immobilie, anzuheben. Diese Maßnahme trifft auf Kritik, da sie besonders Personen mit geringem Einkommen betrifft und auch für die Ankurbelung des Konsums nicht sonderlich hilfreich ist. Aber so wie es aussieht, wird die Mehrwertsteuererhöhung eingeführt werden.
Dies betrifft auch all diejenigen, die eine Immobilie in Spanien kaufen möchten. Wenn der Mehrwertsteuersatz für Immobilien, der zur Zeit 7% beträgt, um 1% angehoben wird, bedeutet das beim Kauf einer Immobilie für 200.000, Mehrkosten von 2.000 Euro. Ein Grund mehr, das lang ersehnte Feriendomizil jetzt zu kaufen.













